Reste Essen • Left over meal

Es ist Sonntag – und jetzt?

Zurück aus dem Urlaub. Leerer Kühlschrank ahoi. Das gute an wenig Möglichkeiten: man wird kreativ. Man muss kreativ werden. Im Regal stehen noch Reis und Quinoa. In einer Kiste liegen zwei zwei traurige, leicht angeschrumpelte Süßkartoffeln und eine kleine Zwiebel. In der letzten Ecke eine Dose Sauerkraut. Der Tiefkühler gibt einen Rest Brokkoli Röschen her. Damit lässt sich arbeiten.

ZUTATEN:
• 1 Tasse Basmatireis
• 1 Tasse bunter Quinoa
• 2 kleine Süßkartoffeln
• 1 kleine weiße Zwiebel
• 1 Hand voll Brokkoli Röschen
• Sauerkraut
• weißer Sesam
• Pfeffer

Reis mache ich meistens mehr als ich brauche, dann habe ich die nächsten Tage auch noch was davon. Quinoa koche ich meistens mit Reis zusammen – Sparfuchs Taktik.

Vor dem kochen wasche ich den Reis immer in einem Sieb ab. So lösen sich überschüssige Stärke und eventuelle Verunreinigungen.

Die zwei Tassen Getreide mit vier Tassen Wasser (Verhältnis 1:2) kochen. Bis das ganze Wasser aufgesogen und verkocht ist.

In der Zwischenzeit das Gemüse in die gewollte Form schneiden und gar dünsten.
Mit Sauerkraut, Pfeffer, Sesam und Liebe anrichten.

Reste Essen. Weniger ist mehr. Vor allem im Geschmack.

 

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It’s Sunday – and now?

Back from holidays. Hello empty fridge. The good thing about less possibilities: you’ll get creative. You have to get creative. There’s rice and quinoa on the shelf. There are two lonely sweet potatoes and a little onion. And a can of sauerkraut in the corner. A little rest of broccoli in the freezer. I can work with that.

INGREDIENTS:
• 1 cup basmati rice
• 1 cup mixed quinoa
• 2 small sweet potatoes
• 1 small white onion
• 1 hand full broccoli
• Sauerkraut
• white sesame seeds
• pepper

I always cook rice in bigger portions than I need, so I have leftovers the next days. And I usually I cook quinoa with rice – money saving tactics.

Rinse your rice before cooking through a strainer so the excess starch and eventual dirt comes off.

Cook the two cups of grains with four cups of water (ratio 1:2) until all the water is absorbed.

In the meantime chop your veggies the way you like it and steam them.
Serve everything with sauerkraut, pepper, sesame seeds and love.

A meal made from leftovers. Less is more. Especially when it comes to taste.

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WELCOME HOME

Das Gefühl nach Hause zu kommen.

Zurück in den eigenen vier Wänden

Punkt 07.00 Uhr. Der Handy Bildschirm leuchtet als erstes Licht des Tages im noch dunklen Hotelzimmer auf. Die Töne des Weckers setzen ein. Ruhige Musik. Erstmal wach werden.

Der letzte Tag in Neapel, Italien.

Wer früh aufsteht, hat viel vom Tag. Also raus und in die Bahn. Bis zur Station Ercolano. Weiter im Bus. Nächste Station: Der Vesuv. Ein aktiver Vulkan, auf den man bis hoch zum 600 m breiten Krater wandern kann. Je höher man kommt, umso frischer wird der Wind und umso schöner die Aussicht. Über Neapel, über den ganzen Golf von Neapel.
Wenn man sich vorstellt, dass dieser riesige Krater mal eine geschlossene Kuppel war und die Erde die Kraft hatte, diese hunderte Meter hoch in die Luft zu sprengen, ist das dort sein noch viel imposanter. Vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass man im jetzigen Moment auf dem Rand steht und die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Ausbruch weit weg von der 0 ist.

Runter.Bus.Bahn.Ristorante.Straßenmusiker.Hotel.Koffer.Bus.Flugzeug.Podcasts.Auto.

Zurück in Hamburg, Deutschland.

Schlüssel ins Schloss und zurück in den eigenen vier Wänden. Die gewohnte Umgebung. Bekanntes gibt einem immer ein sicheres Gefühl. Geborgenheit und Kontrolle über das, was schon da ist. Keine Sorgen und Gedanken über das, was kommen könnte oder sich verändern könnte, wenn man weg ist. Alles so, wie man es hinterlassen hat.
Empfangen durch die geliebten Pflanzen, alle auf dem Küchentisch versammelt.

Welcome Home.

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Back in my own four walls

Exactly 7 a.m. The mobile screen lights up first in the hotel room which is still dark. The sound of the alarm clock inserts. Calm music. Slowly waking up.

The last day in Naples, Italy.

If you wake up early, you have much more of the day. No sooner said than done: into the train. Next station Ercolano. After that: into the bus. Next station Vesuvius. An active volcano with an 600 m wide crater to hike on. The higher you get, the fresher the wind gets and the nicer the view becomes. All over Naples, all over the bay of Naples. It’s all also much more impressive if you imagine that this huge crate once was a closed dome and that the earth had the power to break through it. Especially if you make yourself aware of that you are standing at the edge and the chance for anew break out isn’t that far away from 0.

Down.Bus.Train.Ristorante.Streetmusic.Hotel.Bags.Airplane.Podcasts.Car.

Back in Hamburg, Germany.

Key in the lock and back in the own four walls. The usual surrounding. Well known things always give you a safe feeling. Feeling of security and control of what is already there. No worries about what might come or what might change if you’re away. Everything as you left it. Welcomed by all the beloved plants, all assembled on the kitchen table.

Welcome home.